Geschichte der Muna

Der Bau der Munitionsanstalt geht auf das Jahr 1939 zurück, Die Munitionsanstalt bestand aus einer Vielzahl von im Wald gelegenen Bunkern und Freilagern; lediglich die Wirtschaftsgebäude und Arbeitsbaracken waren auf freiem Feld untergebracht.

Die Munitionsanstalt wurde Ende Oktober des Jahres 1940 in Betrieb genommen und diente zur Lagerung von chemischen Kampfstoffen und Munition.

Bereits ab März 1945 wurde, angesichts der näher rückenden Alliierten mit der Auflösung der Munitionsanstalt begonnen. Entgegen der Anweisung Hitlers, wurde das Depot aufgrund der Befehlsverweigerung des Kommandanten Major Günter Zöller nicht gesprengt.

Der Standort wurde kampflos an die französischen Truppen übergeben. Sie demontierten nahezu sämtliche baulichen Anlagen, holzten den gesamten Waldbestand ab und sprengten die noch vorhandenen Bunker.

Im Jahr 1960 übernahm die Bundeswehr das Gelände, die es wieder als Munitionsdepot nutzte.

Mit den Stationierungsentscheidungen der Bundeswehr im Jahr 2004 wurde die Aufgabe des Standortes bis zum Ende des Jahres 2007 beschlossen.

Seitdem ist das Munitionsdepot außer Betrieb.

Mit der Errichtung eines Ferienparks wird das Gelände von einer ehemals militärischen in eine zivile Nutzung überführt.

 

 
 
 
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